Die Rollireitschule Radensleben und Aktion Mensch luden am 15. Mai 2011 zum TAG der offenen TÜR und konnten Gäste, Vereinsmitglieder und Interessierte begrüßen.
Zahlreiche Attraktionen lockten am Sonntag über 90 Besucher in das beschauliche Dorf Radensleben in Brandenburg, dem einzigen Standort, der Jugendlichen alle Voraussetzungen bietet, um auch mit Handicap international erfolgreich zu sein.
Alina und Peggy, die seit einigen Jahren in der Rollireitschule gefördert werden, sind von den ausgebildeten Trainerinnen begeistert. Sie haben viele Erfolge zu verzeichnen und nehmen wahrscheinlich 2012 an den Paralympics in London teil.
Radensleben bietet Jugendlichen durch behindertengerechte Wohnungen beste Möglichkeiten täglich dem Reitsport nachzugehen. Auch ein neuer Campingwagen mit Auffahrrampe wurde durch den Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein ermöglicht.
Die Besucher waren von den Dressurvorführungen und den Demonstrationen des Rehabilitationssportes fasziniert und bekamen einen Einblick in die zeitaufwendige Arbeit mit den Sportlern. Außerdem wurde die Möglichkeit eröffnet, selbst einmal auf einem speziell ausgebildeten Pferd zu reiten.
Auch die kleinsten Besucher kamen durch Pony- Reiten und eine aufgebaute Hüpfburg auf ihre Kosten. Stärken konnten sich die Gäste am Buffet, dass liebevoll hergerichtet war.
Deutlich wird die Integration an dem Beispiel von Familie Schulz. Der Sohn wurde mit einer Behinderung geboren und auch der Vater litt an einer Hüfschädigung, die operiert werden sollte, die Therapie mit den Pferden hat dies verhindern können. Mittlerweile ist die ganze Familie vom Reitsport begeistert und besucht den Reiterhof wöchentlich.
Der Wallach Hobbis ist der Star auf dem Pferdehof Radensleben, er war einer von 540 Pferden, die an der Weltmeisterschaft 2010 in Kentucky teilnehmen durften. Besonders stolz machte die Trainerin Gundula Lüdtke, dass nunmehr die vierte Generation auf Hobbis reitet und auch ihr Enkelkind dem Reitsport zugetan ist.
Presse BPRSV e.V. Christa Lemmé
Musik als Gedächtnistrainer, Tanzmusik aus der Jugend und Erinnerungen aus alten Zeiten, so könnten auch wir uns unseren Lebensabend in einer Seniorenresidenz vorstellen.
Dies die Resonanz der sechzehn Übungsleiter/innen aus unterschiedlichen Vereinen Brandenburgs in der Fortbildung Tanz mit Senioren, die der Brandenburgische Präventions- und Rehabilitationssportverein e.V. (BPRSV e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Behindertensportverband Brandenburg erstmalig Ende März im FIT 2000 in Stahnsdorf durchführte.
Die erfahrene Referentin und selbst erfolgreiche Leistungssportlerin im Tanzsport Andrea Volkmann bot ein breit gefächertes Spektrum aus alten und aktuellen Musikstücken und unterschiedlichen Stilrichtungen des Tanzes. Übungs- und Trainingsformen verschiedener Tanzrichtungen, wie Folkloretanz, Choreographietanz und Sitztanz wurden mit viel Spaß und guter Musik erarbeitet.
Begeistert äußerte sich auch Harald Dietz aus Berlin. Er beherrscht die Gebärdensprache und möchte die erlernten Tänze auch bei Schwerhörigengruppen einsetzen. Oft nutzt schon die Übersetzung der Einzelbewegungen in die Gebärdensprache um den Rhythmus für Gehörlose fühlbar zu machen, so Harald Dietz.
Die unterschiedlichen Choreographien sind praxisnah und können in vielen Bereichen eingesetzt werden, wie beispielsweise für Rollatorpatienten oder Sitztanzgruppen.
Der BPRSV e.V. bietet in Alten- und Seniorenresidenzen qualifizierten Rehabilitationssport nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX (Sozialgesetzbuch) an.
Weitere Informationen - Tanz und Gymnastik für und mit Senioren – erhalten sie unter der Mobil - Nr. 0171 172 00 79 - Christa Lemmé - Presse BPRSV e. V.
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