Hintergrund Rollstuhltennis

1976 hatte der Amerikaner Bradley Parks einen Skiunfall, der für ihn im Rollstuhl endete. Er „erfand“ Rollstuhltennis als idealen Individualsport, der ohne Änderungen von Platz, Schläger und Bällen ebenbürtig mit Nichtbehinderten gespielt werden kann.

Einzige Regelausnahme ist, dass der Ball vor dem Schlagen zweimal aufspringen darf, wobei der 2. Aufsprung außerhalb des Feldes sein kann.

Heute ist Rollstuhltennis weltweit populär, die ITF (International Tennis Federation) in London betreut über 130 Turniere pro Jahr für die Rollis, oft in Verbindung mit Fußgänger-Turnieren. Seit 1992 ist Rollstuhltennis offizielle Sportart der Paralympics, die es seit 1960 gibt.

behindertentennis

Jugendliche aus der Landesklinik Teupitz trainieren seit einigen Monaten in der SpreeArena in Lübben mit ihrem Trainer Olaf Stobernack.

Tennisgrundlagen, der Umgang mit dem Schläger und wie bringe ich meinen Gegner ins Laufen, das sowie das Lüften vieler Tennisgeheimnisse, haben sich die Jugendlichen aus Teupitz vorgenommen.

Am 28.08.2010 bestand in Lübben in der SpreeArena im Rahmen der Veranstaltung "Sport für Jung und Alt mit und ohne Handicap" die Möglichkeit, selbst einmal den Schläger in die Hand zu nehmen und sich von den Mitgliedern des Tennisclubs Lübben Spaß und Freude am Tennissport zeigen zu lassen.

im Bild 2. von links, Olaf Stobernack (Trainer), rechts, Christa Lemmé (Abt.Leiterin Tennis im BPRSV e.V.)

 

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