Hintergrund Rollstuhltennis

1976 hatte der Amerikaner Bradley Parks einen Skiunfall, der für ihn im Rollstuhl endete. Er „erfand“ Rollstuhltennis als idealen Individualsport, der ohne Änderungen von Platz, Schläger und Bällen ebenbürtig mit Nichtbehinderten gespielt werden kann.

Einzige Regelausnahme ist, dass der Ball vor dem Schlagen zweimal aufspringen darf, wobei der 2. Aufsprung außerhalb des Feldes sein kann.

Heute ist Rollstuhltennis weltweit populär, die ITF (International Tennis Federation) in London betreut über 130 Turniere pro Jahr für die Rollis, oft in Verbindung mit Fußgänger-Turnieren. Seit 1992 ist Rollstuhltennis offizielle Sportart der Paralympics, die es seit 1960 gibt.

Startschuss zur Gründung einer Rollstuhltennisabteilung in Lübben.

Die Erhöhung des Bekanntheitsgrades Rollstuhltennis und den Aufbau einer Breiten- und Leistungsabteilung Rollstuhltennis in Lübben war Gesprächsinhalt einer konstituierenden Sitzung im Januar in der Spree-Arena Lübben (Spreewald).
Die Teilnehmer waren sich einig diese Sportart auch in Brandenburg zu unterstützen und zu fördern.
Aufklärungsarbeit bei Rollstuhlfahrern und deren Angehörigen sollen das wichtigste Ziel, „Tennis im Rollstuhl – Tennis zu Fuß - Partner für die Zukunft“ in der gemeinsamen Arbeit vom Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein e.V., dem Arbeiter-Samariter-Bund Lübben sowie der Spree-Arena Lübben sein.

tennisRollstuhltennis wird derzeit in über 90 Ländern gespielt und rückt immer mehr in den Vordergrund.
Bereits 1996 wurde Rollstuhltennis in die Organisationsstrukturen der International Tennis Federation (ITF/London) eingegliedert. Über 200 internationale Turniere pro Jahr lassen das Interesse an diesem Sport - auch durch die prominente Unterstützung aus der Politik - ständig steigen.

Ansprechpartner sind die Abteilungsleiterin Behindertentennis Christa Lemmé , Tel. 033205-21541, 0171-1720079 und Olaf Stobernack  Projektleiter Behindertentennis in Lübben Tel. 03546-7080

Infos gibt es auch unter www.asb-luebben.de

von links: Hr. Höhn (Geschäftsführer TKS Lübben) Hr. Bretterbauer (Bürgermeister Stadt Lübben), Fr. Lemmé (Abteilungsleiterin Behindertentennis BPRSV e.V.), Hr. Jorczik (Projektmanager Spree-Arena), Fr. Müller (Geschäftsführerin BPRSV e.V.), Fr. Meier (Geschäftsführerin ASB-Lübben), Hr. Fischer (2. Vorsitzender BPRSV e.V.), Hr. Stobernack (Projektleiter Rollstuhltennis)

Brandenburgischer Präventions- und Rehabilitationssportverein e.V.

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