Presseartikel aus der "Lausitzer Rundschau" vom 21.01.2012
Die 19-Jährige von der Rollireitschule in Radensleben ist im Nationalteam der Dressurreiter mit Behinderung. Mit zwei Jahren saß Alina Rosenberg aus Konstanz beim Therapeutischen Reiten zum ersten Mal auf einem Pferd. Heute mit 19 ist sie dreifache deutsche Meisterin im Dressurreiten für Menschen mit Handicap.
zum Presseartikel Bietigheimer Zeitung 23.12.2011
Der in Cottbus angesiedelte Brandenburgische Präventions- und Rehabilitationssportverein will im nächsten Jahr möglichst mit einem Quartett im Paracycling bei den Paralympics in London am Start stehen. Dazu wurde das Team um die Cottbuserin Jana Majunke optimiert und verstärkt. Mit Kerstin Brachtendorf hat sich eine Spitzen-Athletin dem BPRSV angeschlossen. Die Sportliche Leitung liegt jetzt bei Christof Weiß.
zum Presseartikel LR online 04.11.2011
Cottbuserin Jana Majunke will zwei Titel verteidigen
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Auftakt zur EM - Alina Rosenberg erfolgreich beim Mannheimer Maimarkt
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DM - Titel für Rosenberg.....
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Unsere vierfache Weltmeisterin im Dreiradfahren (T2) Jana Majunke wurde bei den Deutschen Para-Cycling Meisterschaften wie bereits im Vorjahr Deutsche Meisterin.
Unmittelbar nach diesem tollen Erfolg beginnt das Training für die im September stattfindende Weltmeisterschaft in Belgien. Jeweils eine Silbermedaille brachten Björn Perufsky (T2) und Stefan Bäumann (Handbike) mit nach Cottbus.
Bei den DM in Saarlouis bestätigte unsere junge Reiterin Alina Rosenberg ihre derzeit ausgezeichnete Form und wurde bereits dreimal in Folge Deutsche Meisterin im Dressurreiten (Grad 1b). Den 3. Platz holte sich die Vorjahreszweite Peggy Krusche. Alina wurde nicht nur mit Gold geehrt, sondern auch für die Europameisterschaft im September in Belgien nominiert. ( Christa Lemmé 18.07.2011)
Presseartikel Lausitzer Rundschau
16.07.2011 und
19.07.2011
Lausitzer Rundschau 03.05.2011
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PFERDESPORT: Die Meistermacherin Gundula Lüdtke und Alina Rosenberg starten bei der Handicap-EM
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Lausitzer Rundschau 22.11.2010
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Märkische Allgemeine Online 19.11.2010
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Brandenburgisches Sportjournal Ausgabe 04/05 2010 - Die Paralympics 2010-ein einmaliges Erlebnis
Einmal bei den Paralympics dabei sein? Live miterleben, wie unsere Athleten ihre Goldmedaillen gewinnen? Aus einer Idee wurden zwei tolle Wochen in einer der schönsten Städte, die ich kenne. In einem Gemeinschaftsprojekt der „Paralympicszeitung“ mit der DGUV und dem „Tagesspiegel“ reise ich nach Vancouver. Ich kann miterleben, wie viel organisatorischer Aufwand für den reibungslosen Ablauf nötig ist, wie unsere Athleten die Goldmedaillen sammeln.
Durch meine Mitgliedschaft im BPRSV .eV. weiß ich schon länger, dass Engagement im Behindertensport dringend benötigt wird. Der Sport hilft den Leuten sich wieder in das alltägliche Leben zu integrieren, neue Herausforderungen zu finden.
Es ist unglaublich. Hier rasen sehbehinderte Leute beim Alpinski den Berg herunter oder gewinnen beim Biathlon eine Medaille nach der anderen. Wenn ich nachts im Dunkeln durch die Wohnung gehe, stoße ich mir garantiert irgendwo den Zeh. Die Athleten hier bewegen sich total selbstverständlich in der fremden Umgebung.
Frank Höfle ist auf der rechten Seite taub und blind, auf dem anderen Auge hat er nur 6% Sehkraft. Er führt uns durch das paralympische Dorf, beschreibt wo die Cafeteria, wo der Gemeinschaftsraum zu finden ist, was er toll findet und was nicht. Ich habe keine Ahnung, wie er das macht! Verena Bentele, von Geburt an blind, hat in allen Langlauf- und Biathlonrennen, in denen sie bisher angetreten ist, Gold geholt.
Es sind einzigartige Momente, die ich miterleben darf. Es macht Spaß über die Wettkämpfe, die Erfolge und die Misserfolge zu berichten. Manchmal ist es aber auch hart, Stunden im Schnee zu stehen, auf ein Interview in der „Mixed Zone“ zu hoffen. Das ist jedoch nichts im Vergleich zu der Leistung, die die Athleten abliefern. Josef Giesen holt in seinem letzten paralympischen Biathlon noch einmal Bronze. Ein toller Abschluss. Als Andrea Eskau aufs Treppchen steigt, umarmt sie jeden, der ihr in den Weg kommt. Ich wollte ihr nur gratulieren, da sitze ich halb mit auf ihrem Rollstuhl. Das sind Momente, die mich selbst total „pushen“, da vergisst man seine eigenen, kleinen Probleme ganz schnell.
Trotzdem, auch wenn bei der Eröffnungsfeier Menschen mit Behinderung die Stars der Show waren, ich glaube der „Spirit“ der olympischen Spiele existiert nicht mehr. Die Souvenirshops reduzieren ihre Artikel, z.T. werden schon die Länderflaggen entfernt. Was hier geboten wurde war großartig - aber die Paralympics stehen immer noch im Schatten der Olympischen Spiele. Vielleicht ändert sich das, wenn die Gesellschaft ihr Bewusstsein für Menschen mit Behinderung ändert!
Es darf nichts außergewöhnliches sein, einen contergangeschädigten Mann an der Supermarktkasse, eine Frau mit einem Bein beim Shoppen oder ein blindes Kind in der Kita zu treffen.
Vereine wie der BPRSV e.V. mobilisieren Menschen mit Behinderung, geben Möglichkeiten im Breiten- und Spitzensport seine Fähigkeiten zu entfalten. Trotzdem muss noch viel getan werden, um den Behindertensport auf gleicher Höhe mit den olympischen Spielen zu stellen!
Ein Motto der grandiosen Eröffnungsfeier der Paralympics war „ONE INSPIRES MANY“( einer inspiriert viele). Ein gutes Statement, um klar zu machen, dass wir alle uns ein Beispiel an Menschen mit Behinderung nehmen sollten. Wenn wir uns ein bisschen an ihrer Kraft, ihrem Enthusiasmus orientieren, wachsen wir über uns selbst hinaus.
Anne Balzer /Schülerin Gymnasium Forst
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