25.11.2025

Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Para Schwimmen 2025, die erstmals am vergangenen Wochenende im modernen Langwasserbad in Nürnberg ausgetragen wurden, präsentierten sich die Athlet:innen der Para Swimming Academy Potsdam – Bundesstützpunkt Para Schwimmen Potsdam in herausragender Form. Nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft im September in Singapur, bei der die Brandenburger:innen 6 Medaillen und zahlreiche vierte Plätze errungen, zeigten nahezu alle WM-Teilnehmenden trotz der erst kurzen Trainingsphase beeindruckende Leistungen. Besonders erfolgreich sammelte aber auch das wachsende Team der Nachwuchskader Medaillen und vor allem persönliche Bestzeiten.
Weltrekorde und nationale Bestmarken Josia Topf (SV Motor Babelsberg) stellte über 75 m Lagen einen neuen Weltrekord auf und bestätigte damit seine Spitzenposition in der internationalen Para-Schwimmszene. Lagenspezialisitin Gina Böttcher (SV Motor Babelsberg) machte es ihm über 200m Lagen nach und sicherte sich zudem auch über 100m und 150m Lagen neue nationale Bestmarken. Sportschüler Tom Liam Brimacombe (SV Motor Babelsberg) überraschte mit zwei neuen Deutschen Rekorden über 100 m Rücken und 200 m Rücken in seiner Startklasse. Medaillenbilanz Das Brandenburger Team dominierte zahlreiche Entscheidungen und erreichte in der offenen Klasse insgesamt je 8 × Gold und Silber sowie 4x Bronze. Besonders erfolgreich war Verena Schott (BPRSV), die mit fünf Titeln und zwei Silbermedaillen zur erfolgreichsten Athletin der offenen Klasse avancierte. Gina Böttcher und Janina Breuer (BPRSV) sicherten sich jeweils einmal Gold sowie zwei bzw. drei Silbermedaillen. In den Jugendwertungen überzeugten die Potsdamer Sportschüler:innen Nisanur Kocabas mit 6 × Gold und Christoph Naundorf (beide SV Motor Babelsberg) mit insgesamt vier Titeln. Der Bundesstützpunkt Potsdam zeigte sich als geschlossene, leistungsstarke Mannschaft: Neben den Medaillenerfolgen mit insgesamt über 30 Medaillen war vor allem die gute Quote an persönlichen Bestzeiten ein deutliches Zeichen für das weiterhin steigende sportliche Niveau. In fast 60 Prozent aller Starts – sowohl in den Vorläufen als auch in den Endläufen – erzielten die Athlet:innen neue persönliche Bestzeiten, ein bemerkenswertes Ergebnis zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison. In den beiden DKM-Mehrkampfwertungen gewann Verena Schott beide Titel in der offenen Klasse. Nisanur Kocabas holte Gold im großen Mehrkampf. Bronze sicherten sich Leonie Mai (Jugend), Janina Breuer (Offen) sowie Christoph Naundorf im kleinen Mehrkampf der Jahrgänge. Kaderberufungen für 2026 Die starken Ergebnisse in Nürnberg bestätigen den erfolgreichen Weg des Potsdamer Bundesstützpunktes. Insgesamt neun Athlet:innen wurden von den Bundestrainer:innen des DBS in die Kader für das Jahr 2026 berufen: Paralympicskader: Josia Topf, Verena Schott, Gina Böttcher Perspektivkader: Maike Naomi Schwarz Nachwuchskader I: Nisanur Kocabas, Yannick Eckart, Linus Harms Nachwuchskader II: Christoph Naundorf, Leonie Mai